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Whisky

Whisky

WHISKY

Kaum eine Spirituose ist so bekannt und auch so beliebt wie Whisky. Sei es in einer Szene im Film oder im TV oder auch im Alltag, oft ist einfach der Zeitpunkt für ein Glas dieser leicht brennend den Hals hinunterlaufenden Spirituose erwünscht. Whiskys werden rund um die Welt hergestellt, zunehmend auch hierzulande. Deutscher Whisky ist längst kein Geheimtipp mehr, sodass auch die Märkische Spezialitätenbrennerei mit ihrer Marke DeCavo Höhlenwhisky auf den Zug aufgesprungen ist. Wieso sollte man Whisky trinken, und was zeichnet dieses globale Phänomen aus? Hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen.  mehr lesen  (Sprungpunkt)

Wo kommt Whisky her?

Wer hat Whisky erfunden? Erstmals hergestellt wurde diese Spirituose entweder in Irland oder in Schottland im damaligen "Land der Kelten" durch christliche Missionare. Und wann wurde Whisky erfunden? Das geschah vermutlich im 5. Jahrhundert. Der Name leitet sich dementsprechend vom Gälischen "uisge beatha" ab, was salopp "Wasser des Lebens" bedeutet. Wo wird Whisky hergestellt, und was für Whiskysorten gibt es? Lang konzentrierte sich die Herstellung auf jene zwei Länder, doch mit der Besiedlung Amerikas durch Europäer entwickelte sich langsam das dortige Gegenstück, der American Whiskey. Er ist heute in der Form von Bourbon und Rye populär. Deutscher Whisky ist noch relativ jung und macht seit knapp einem Jahrzehnt auf sich aufmerksam. Ebenso ist Japanese Whisky aus Japan inzwischen geläufig. Der Irish Whiskey aus Irland und der Scotch Whisky aus Schottland dominieren jedoch nach wie vor den Markt. Hierzulande lässt sich hingegen ein Trend zum Whisky aus Deutschland beobachten, den wir mit DeCavo Single Malt unterstützen.

Whisky: was man wissen sollte

Wie wird Whisky hergestellt? Diese Spirituose basiert immer auf Getreide, das mithilfe von Hefe und Wasser zu einer Maische verarbeitet wird. Dies sorgt für eine alkoholische Gärung, die Alkohol von geringer Stärke liefert. Eine zweifache oder dreifache Destillation konzentriert jenen Alkohol. Danach lagern die Destillate in Fässern aus amerikanischer Weißeiche und/oder aus europäischer Eiche. Die Details der Lagerung wirken sich auf das Endergebnis aus: Dauer, Standort samt Klima, Fassart (Holz, vorherige Befüllung mit einer anderen Spirituose), Fassgröße… Und dann steht es dem Hersteller oder Abfüller frei, den Alkoholgehalt zu beeinflussen, der durch Wasser herabgesetzt wird. Die Ausnahme sind Sondereditionen wie Cask Strength Whisky (in Fassstärke abgefüllt) und Single Cask Whisky (Einzelfassabfüllung statt Blend).

Warum ist Whisky braun oder golden? (H2 Überschrift)

Im Gegensatz zu anderen Spirituosen wie z. B. Gin, Vodka oder Obstler ist Whisky niemals klar. Im hellsten Zustand erinnert er an Strohgelb oder Goldgelb. Aber auch rotgoldene, bernsteinfarbene, kupferne, mahagonifarbene oder bräunliche Destillate finden ihren Weg auf den Markt. Dafür gibt es einen Hauptgrund und einen gern vertuschten zweiten Grund: Erstens erhält der Whisky aus Deutschland oder anderen Ländern seine Farbe von der Reifelagerung in Eichenfässern. Sie muss je nach Land und Whiskey-Stil mindestens zwei bis drei Jahre dauern, kann sich aber auch mehrere Jahrzehnte lang hinziehen. Der Holzkontakt und der Sauerstoffkontakt wirken sich auf die Spirituose aus. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Whisky lagert, desto dunkler ist er. Aber Vorsicht: Manche Hersteller und Abfüller helfen mit Farbstoffen nach. Außerdem ist beobachtbar, dass verschiedene Fasstypen sich unterschiedlich auf die Destillate auswirken. Sherryfässer und Portweinfässer machen Whiskys beispielsweise etwas rötlicher und dunkler als die klassischen Bourbonfässer.

Whisky: Welches Getreide dient als Rohstoff?

Hier wird zwischen den Whisky-Stilen und Ländern unterschieden. Schottischer Whisky basiert auf Gerste. Beim Single Malt verwendet man Gerstenmalz als Maische, beim Blended Whisky finden Grain und Malt Whiskys aus ungemälztem und gemälztem Getreide zusammen. Irischer Whiskey wird ebenfalls aus Gerste destilliert, und dasselbe gilt für deutsche Whiskys. Teilweise ist Weizen mit von der Partie. Amerikanischer Whiskey basiert als Bourbon zu mindestens 51 % auf Mais und als Rye zu über 51 % auf Roggen, oft ergänzt durch Weizen und/oder Gerste.

Whisky – wie trinkt man ihn?

Auch auf die Frage "Wie trinkt man Whisky richtig?" gibt es keine pauschale Antwort. Möchte man Whisky richtig trinken, sollte man sich über seinen Charakter informieren. Ein hochprozentiger Tropfen wird mit etwas Wasser verdünnt oder für das Mixen von Cocktails und Longdrinks genutzt. Ein sehr junger oder eher schlichter Whisky eignet sich ebenfalls für Drinks. Länger bis lang gelagerte Whiskys trinkt man pur oder auf Eis. Die Zugabe von ein paar Tropfen Wasser oder Eiswürfeln mag dem Destillat zusätzliche Aromen entlocken und ihm eventuelle Ecken und Kanten nehmen. Sehr anspruchsvoller oder alter sowie spezieller oder rarer Whisky aus Deutschland oder einem anderen Land wird pur genossen. Wie Whisky trinken? Welche Whiskygläser wählen? Für eine Verkostung/ein Tasting (auch zum ersten Kennenlernen) empfehlen sich rundlich-bauchige, nach oben verjüngte Nosinggläser. Reguläre Whiskygläser oder Tumbler sind beim normalen Trinken ausreichend. Und wann trinkt man Whisky? Gemütlich nach Feierabend zum Entspannen, als After-Dinner-Drink nach dem Abendessen, zu einer Zigarre, mit Freunden oder im Klub.

Welcher Whisky passt zu mir? Und welcher Whisky für Einsteiger?

Manche schottische Whiskys sind rauchig, da das Gerstenmalz getorft wurde. Diese Art von Genuss – wie ihn die Whisky-Insel Islay vor Schottlands Küste perfektioniert hat – ist etwas gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Dasselbe gilt für Inselwhisky im Allgemeinen wegen seiner maritimen Prägung. Deutscher Whisky ist meist eher mit den Klassiker aus den Highlands oder der Speyside in Schottland oder mit Whiskey aus Irland vergleichbar. Mit seinen süßen und fruchtigen Noten spricht er auch Einsteiger an. Relativ kurz gelagerter, goldener Whisky aus der klassischen Lagerung empfiehlt sich zum Probieren. Länger gereifte oder in Sherryfässern, Portweinfässern oder Weinfässern nachgelagerte Premium-Whiskys richten sich an Kenner. Was die besten Whisky Sorten sind, sollte jeder für sich entscheiden, gern nach mehreren Verkostungen oder bei einem professionell durchgeführten Whisky-Tasting.


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