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LIKÖRE

Kaum eine Spirituosenkategorie bietet so viel Spielraum für Flexibilität und Kreativität wie die der Liköre. Ein Likör kann auf den verschiedensten Spirituosen basieren und mit den unterschiedlichsten Zutaten verfeinert werden. Dementsprechend sind alle nur erdenklichen Farben, Trinkstärken und Geschmacksrichtungen erhältlich. Die besten Liköre sind nicht zu süß und begeistern außerdem mit vielseitiger Einsetzbarkeit. Feine Liköre sind nämlich auch das A und O für das Mixen von Drinks. Hier gibt es mehr Informationen rund um den Likör.

Was sind Liköre, und welche Sorten gibt es?

Man definiert Spirituosen als Liköre, welche aromatisch sind und einen Zuckergehalt von mehr als 100 Gramm pro Liter aufweisen. Der Likör ist also kurz zusammengefasst eine süße Spirituose. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Es wird nämlich in unglaublich viele Sorten unterschieden. Beliebte Likörarten sind u. a. Whisky-, Gin-, Vodka- und Rumlikör, wenn man nach der Basisspirituose unterscheidet. Außerdem lassen sich die Liköre der Welt in andere Kategorien unterteilen: Frucht-, Gewürz-, Kräuter-, Bitter-, Eier-, Kaffee-, Sahnelikör, usw. Man sollte nicht vergessen, dass es, anders als bei anderen Spirituosen, beim Likör große Unterschiede bei der Trinkstärke geben kann. So trifft man auf sanfte Versionen mit kaum über 10 % Vol., genauso wie auf hochprozentige Mixer und Filler für Drinks, die jenseits der 50 % Vol. angesiedelt sind. Des Weiteren ist es eine Eigenart dieser Spirituosenkategorie, eine bestimmte – mit den Zutaten assoziierte – Farbe aufzuweisen. Bitterliköre oder Halbbitterliköre sind oft bräunlich, Fruchtliköre greifen den Farbton der jeweiligen Obstsorte auf. Nicht immer handelt es sich um eine natürliche Farbe, denn Farbstoffe verleihen so manch einem roten, gelben, blauen oder grünen Likör seine bunte Optik.

Wie wird Likör hergestellt?

In der Regel gibt es eine Basis-Spirituose, welche mit natürlichen und/oder synthetischen Aromen angereichert wird. Hierfür eigenen sich Früchte genauso wie Gewürze oder Kräuter, Kaffee oder Tee, Karamell, Vanille, Honig, Schokolade oder Sahne bzw. Milch. Im letzten Fall wird dann der Zusatz "Cream" oder "Creme" hinzugefügt. Wichtig ist bei der Herstellung von Likör das Süßen, wobei man hierfür Invertzucker bevorzugt, aber auch andere Süßungsmittel verwenden könnte. Das Aromatisieren erfolgt durch die Mazeration. Das bedeutet, dass die jeweiligen Aromen in den Alkohol eingelegt werden und Stunden bis Wochen darin verbleiben. Manche modernen Liköre hingegen sind ein Gemisch aus Alkohol und Wasser in Kombination mit Fruchtsaft oder Fruchtsirup.

Welcher Likör schmeckt wie?

Wer das herausfinden möchte, sollte sich ein wenig über das jeweilige Produkt informieren bzw. eine Verkostung durchführen. Zum einen spielt es eine Rolle, welche Spirituose als Grundlage dient. Whisky, Rum, Vodka und Gin sind neben Cognac und Tequila einige der alkoholischen Getränke, die sich in leckere Liköre aus aller Welt verwandeln lassen. Manche Hersteller lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Man nehme nur einmal den innovativen Glühweinlikör oder den Gin-Limetten-Likör der Märkischen Spezialitätenbrennerei. Die jeweiligen Grundzüge jener Spirituosen kommen im Aroma und im Geschmack zum Ausdruck.

In anderen Fällen rückt sich die Hauptzutat in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Fruchtliköre schmecken z. B. so wie die Frucht oder Früchte, die sie aromatisieren. Bekannte Beispiele sind Orangenlikör, der Kirschlikör und viele weitere Sorten wie z. B. Pflaumenlikör. Alternativ dazu gibt es den Honiglikör, den Kaffeelikör, den Kakaolikör und vergleichbare Produkte. Beim Sahnelikör und beim Eierlikör dient die cremige Textur samt weichem Mundgefühl als Herausstellungsmerkmal. Bitterlikör wie Amaro ist herb, Kräuterlikör gilt als herbal würzig.

Wie lange halten Liköre?

Es kommt auf die Zutaten an. Generell sollte man Sahneliköre gekühlt aufbewahren und ungeöffnet nur einige Tage bis Wochen oder wenige Monate lang lagern. Fruchtliköre und Gewürzliköre halten länger. Es gilt die Faustregel: Je höher der Anteil von Zucker und der Alkoholgehalt, desto länger kann man einen Likör aufbewahren. Ein Alkoholgehalt von 35 % Vol. oder mehr reicht aus, um Liköre jahrelang haltbar zu machen.

Wie sollte man Likör lagern?


Allgemein bewahrt man diese Spirituosen stehend, lichtgeschützt und eher kühl auf, wobei die cremigen Versionen in den Kühlschrank gehören. Man sollte sie nach dem Öffnen rasch aufbrauchen.

Wie Likör trinken?

Sahne- und Fruchtliköre mögen eine kühle Trinktemperatur, sollten aber auch nicht zu kalt getrunken werden. Gewürzliköre mögen Raumtemperatur, um ihre vielen Aromen zu entfalten. Nicht jeder Likör schmeckt pur, manche sind so stark oder hochprozentig, dass sie sich besser zum Mixen von Cocktails und Longdrinks eignen. Auch die doch eigentlich milden Cremeliköre werden bevorzugt gemixt. Insgesamt gelten Liköre als Multitalente, die zu alles und jedem passen, wenn man sie richtig auswählt.





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